Die Reitergruppe St. Rochus besteht in der heutigen Form seit 1.9.1976 in Kogl und ist aus einer Initiative von einigen Freizeitreitern im Wienerwald hervorgegangen, die sich über Gablitz und Rauchengern seit etwa 1970 intensiv mit dem Thema Freizeit im Sattel auseinandergesetzt hat.

Der Verein - RGR - wurde nach dem Schutzpatron der Kogler Kirche, dem Heiligen Rochus, benannt, und die Reitergruppe hat auch die Patronanz über den "St. Rochus"-Bildstock in Kogl übernommen.
Die Reitergruppe besteht aus etwa 90 Mitgliedern mit etwa 30 Einstellpferden für Reiten und Gespannfahren, mit besonderer Ausrichtung auf Basisausbildung, Pferdetradition und der Pflege von "Horsemanship".

Die Anlagen bestehen neben großen Koppeln, aus einer Reithalle, einem Longierkreis, einem Sandviereck und einem Sprungplatz mit Grasboden.

Hier werden jährlich neben diversen Weiterbildungskursen auch lokale Reit- und Fahrturniere veranstaltet. Traditionsveranstaltungen, wie Gerorgiritte, Leonhardiritte, Geschicklichkeitsreiten, Geländeritte um den Kogler Schloßberg und Fuchsjagden stellen ein abwechslungsreiches Programm für die gesamte Pferderegion dar.

Das gemütliche Reiterstüberl im angrenzenden Cafe Hochrieder ist ein nicht wegzudenkender Ort der Verständigung - nicht nur für die Pferdefreunde untereinander, sondern St. Rochus legt besonderen Wert auf harmonische Partnerschaften mit der Landwirtschaft, der Wildhege, den Jagdausübenden und auf aktive Einbindung ins Gemeindegeschehen
Harmonie mit Natur und Pferd als positiver Ausgleich zum angespannten Alltagsleben stehen bei St. Rochus in Kogl mit geordneten Ausreitverhältnissen im Vordergrund.

Zahlreiche landesweite und internationale Initiativen haben ihren Ursprung in Kogl und es sind von hier weit über die Gemeindegrenzen hinaus anerkannte Veranstaltungen unterstützt bzw. Einrichtungen geschaffen worden.

So ist unter anderem das Konzept der Pferderegionen von Initiatoren aus der Gemeinde Sieghartskirchen ins Leben gerufen worden und hat nach etwas mühevollen Geburtswehen hohe Akzeptanz in Wirtschafts- und Pferdekreisen erreicht.

Die Pferderegion Tullnerfeld stellt eine von 15 Pferderegionen im Land Niederösterreich dar, besteht seit 1997 und hat sich zum Ziel gesetzt, den Reit- und Gespannfahrtourismus durch Unterstützung und Bereitstellung der entsprechenden Infrastruktur regional, national und international bekanntzumachen.

Traditionsveranstaltungen wie der Georgiritt im Frühling, der Neidhard von Reuentalritt um den 15. August, der Leonhardiritt im Herbst, der Licht von Bethlehemritt am Heiligen Abend, und der ganzjährig benutzbare Sonnenblumenreiterpfad stellen ein von Pferdefreunden sehr gut akzeptiertes Rahmenprogramm dar, um die Harmonie mit Natur und Land geniessen zu können. Für anspruchsvolle Pferdefreunde bieten diverse Vereine entsprechende Reit- und Gespannfahrausbildung und regelmäßig, weit über die Bezirksgrenzen bekannte, und sehr gut besuchte Turniere.

Vereinsstatuten

Anlagenbenutzung